Regionalliga wetten 2026: Die vierte Liga und der Preis, den ein Angebot ohne Erlaubnis hat
Stand: 30. Oktober 2026. Abgeglichen mit der Whitelist der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder in der Fassung vom 2. Oktober 2026.

Es gibt einen Satz, der jede Frage zu diesem Thema vorwegnimmt, und die wenigsten Seiten schreiben ihn hin: Auf Spiele der Fußball-Regionalliga kann man bei einem in Deutschland erlaubten Anbieter nicht wetten. Nicht, weil die Liga zu unbedeutend wäre. Sondern weil sie unterhalb der dritten Spielklasse liegt, und der Glücksspielstaatsvertrag Veranstaltungen überwiegend von Amateuren ausschließt. Die GGL handhabt das so, dass Fußball unterhalb der 3. Liga als Amateurbereich zählt. Damit ist der Wettbewerb aus dem erlaubten Programm heraus, und zwar vollständig — es gibt keine Ausnahme für die West-Staffel, keine für ein Spitzenspiel, keine für die Aufstiegsrunde.
Was ein Sucher also findet, wenn er nach Quoten für ein Regionalligaspiel sucht, ist ein Angebot ohne deutsche Erlaubnis. Das ist der eigentliche Gegenstand dieses Textes. Denn der Preis, den so etwas kostet, steht nie auf dem Wettschein. Er steht in dem, was verschwindet, sobald man ein Angebot außerhalb des Erlaubnisrahmens nutzt: das Einzahlungslimit über alle Anbieter hinweg, die Sperrdatei, der Insolvenzschutz der Spieler-Guthaben, der deutsche Rechtsweg. Das ist teurer als jede Quote, die zwei Zehntel besser aussieht.
Der Spielplan der Regionaliga und warum sie zerfällt
Die Fußball-Regionalliga ist die vierthöchste Spielklasse im deutschen Männerfußball, und sie ist keine Liga im Singular, sondern ein Bündel aus fünf eingleisigen Staffeln: Nord, Nordost, West, Südwest und Bayern. Je Staffel spielen 18 bis 20 Mannschaften. Wer aus Bayern kommt und nach einem Auswärtsspiel in Flensburg sucht, sucht falsch — die Staffeln sind geografisch geschnitten, und das ist keine Laune des Verbands, sondern der Grund, warum die Klasse überhaupt existiert. Zwischen der vierten und der dritten Liga liegt eine wirtschaftliche Schwelle, die ein landesweiter Betrieb im Amateurbereich nicht tragen würde.

Der Aufstieg ist der zweite Grund, warum diese Staffeln so unübersichtlich wirken. Seit 2019 steigen die Meister von drei Staffeln direkt in die 3. Liga auf. Die restlichen zwei Staffelmeister spielen in einem Playoff den vierten Aufsteiger aus. Zwei von fünf Meistern bekommen also nicht das, was sie sportlich erreicht haben — sie bekommen ein Entscheidungsspiel, in dem eine Saison auf neunzig Minuten zusammenschrumpft. Wo Aufstiegschancen so verteilt werden, wird gespielt, und wo gespielt wird, entsteht Nachfrage nach Wetten.
Fünf Staffeln, eine Saison, viele Namen
Die Regionalliga Nordost, die Regionalliga West, die Regionalliga Bayern, die Regionalliga Nord und die Regionalliga Südwest werden in dieser Reihenfolge gesucht, aber sie werden alle nach denselben Regeln gespielt. Ein Wettanbieter, der Spiele aus der West-Staffel listet, listet damit nicht eine eigene Liga, sondern einen Ausschnitt aus einem Wettbewerb, der an fünf Stellen gleichzeitig stattfindet. Für den Leser bedeutet das: Ein Vergleich, der ein Spiel aus einer Staffel gegen ein Spiel aus einer anderen stellt, vergleicht nichts. Die Quoten entstehen unabhängig voneinander, in fünf getrennten Märkten, und wer über Staffelgrenzen hinweg Preise gegenüberstellt, vergleicht Äpfel mit Feierabendkicks.
Die vierte Liga als Amateurbereich: was daraus folgt
Der Glücksspielstaatsvertrag schließt Wetten auf Veranstaltungen überwiegend von Amateuren aus. Diese Regel ist keine Kritik an den Spielern — sie ist eine Konsequenz daraus, dass ein Amateurspiel nicht denselben Integritätsstandards unterliegt wie ein Profispiel und Manipulationsrisiken dort schwerer zu kontrollieren sind. Die GGL zieht die Grenze bei der dritten Spielklasse. Alles darunter ist für erlaubte Anbieter tabu.
Daraus folgt der Kern dieses Themas: Wer Regionalliga-Wetten bei einem Anbieter findet, hat keinen Anbieter mit deutscher Erlaubnis gefunden, sondern einen ohne. Das ist kein Verdacht, sondern eine Ableitung aus zwei Tatsachen, die sich prüfen lassen — der Ausschluss von Amateuren im Erlaubnisrahmen und die Tatsache, dass Anbieter mit Erlaubnis nur Märkte ins Programm aufnehmen dürfen, die die GGL zugelassen hat.
Aufstiegsrunde und Relegation: der Spielleistung nachgesehen
Die Playoff-Spiele zum vierten Aufsteiger sind sportlich die attraktivsten der ganzen Klasse. Ein Spiel über zwei Beine oder eines auf neutralem Platz, in dem ein Regionalverein eine ganze Saison rettet — das ist Drama, das auch neutrales Publikum zieht. Genau solche Spiele tauchen in Angeboten außerhalb der deutschen Erlaubnis gern auf, weil sie Aufmerksamkeit bündeln. Für den Leser ändert das nichts an der rechtlichen Einordnung: Auch die Aufstiegsspiele sind Spiele von Amateurmannschaften. Die Ausschlussregel greift nicht nach Prestige, sondern nach dem Status der Beteiligten.
Die erlaubten Anbieter im Vergleich
Zehn Anbieter stehen im Folgenden, und alle zehn haben etwas gemeinsam, das sie für dieses Thema gleichzeitig qualifiziert und nutzlos macht: Sie sind erlaubt, und keiner von ihnen hat Regionaliga-Fußball im Programm. Der Vergleich prüft also nicht, wer die vierte Liga führt. Er prüft, wer von den Erlaubten das beste Angebot für die Ligen hat, auf die man tatsächlich wetten darf — Bundesliga, 2. Bundesliga, 3. Liga — und wie unterschiedlich die zehn aufgestellt sind.
Die Tabelle darunter ordnet sie ein. Wichtiger als die Spalten ist dabei, was nicht drinsteht: keine Quote, kein Margin, keine Regionalliga-Spalte. Preise für einzelne Spiele sind Momentaufnahmen, und ein Vergleich, der bei Redaktionsschluss gültige Zahlen als Zustand verkauft, ist wertlos. Was bleibt, sind Strukturmerkmale — und die verändern sich langsam genug, um eine Entscheidung zu tragen.
| Anbieter | Whiteness-Status und Inhaber der Erlaubnis | Sportwetten-Erlaubnis seit | Liga-Schwerpunkt |
|---|---|---|---|
| Betano | Whitelist, Betkick Sportsbetting Limited | 19.02.2021 | Internationale Top-Ligen, umfangreicher Live-Bereich |
| Sportwetten.de | Whitelist, NetX Betting Limited | 19.11.2020 | Deutscher Ligafokus |
| Sportingbet | Whitelist, Sportingbet (Deutschland) Limited | 09.10.2020 | Breite Sportpalette über Fußball hinaus |
| Betway | Whitelist, Betway Limited | 09.03.2021 | Fußball mit Wettkonfigurator |
| 888sport | Whitelist, 888 Germany Limited | 30.06.2021 | Internationaler Schwerpunkt |
| VBet | Whitelist, SCGO Limited | 05.12.2023 | Jüngste Erlaubnis der Runde |
| MERKUR BETS | Whitelist, Merkur Bets Malta Limited | 06.11.2023 | Große Sportartenvielfalt |
| AdmiralBet | Whitelist, Greentube Betting Malta Limited | 09.10.2020 | Langjährig erlaubt, mehrfach verlängert |
| bet365 | Whitelist, Hillside (Europe) ENC | 09.10.2020 | Internationale Tiefe, Live-Bereich |
| bpremium | Whitelist, Ladbrokes (Deutschland) Limited | 09.10.2020 | Klassisches Sportwettenangebot |
Drei Anbieter, die 2023 ihre erste Erlaubnis erhalten haben, treffen in dieser Liste auf fünf, die seit 2020 dabei sind. Das ist der einzige echte Bruch in der Spalte des Erlaubnisdatums, und er sagt etwas über die Reife eines Angebots aus — nicht über seine Qualität. Ein Anbieter aus dem Jahr 2020 hat mehrere Folgeerlaubnisse hinter sich, was im Betrieb Routine und Stabilität bedeutet. Ein Anbieter aus 2023 hat weniger Zeit gehabt, sein Programm zu schärfen, bringt aber oft neuere Technik mit.
Was die Ligenauswahl über den Anbieter verrät
Alle zehn dürfen Bundesliga, 2. Bundesliga und 3. Liga anbieten. Die 3. Liga ist dabei die interessanteste Grenze des erlaubten Programms: Sie ist die unterste Spielklasse, auf die ein deutscher Anbieter überhaupt Preise stellen darf. Wer also regionalen Fußball im erlaubten Rahmen sucht, landet zwangsläufig bei der 3. Liga — und dort entscheidet sich, wie tief ein Anbieter in den deutschen Ligen wirklich drinsteckt. Ein umfangreiches Angebot an Drittligapartien ist das nächste, was ein Leser an Regionalinteresse bekommen kann.
Bedingungen, die im Vergleich oft untergehen
Der Erlaubnisrahmen setzt allen zehn dieselben Leitplanken: eine Erlaubnis für jeweils fünf Jahre, ein Einzahlungslimit von 1.000 € pro Kalendermonat über alle Anbieter hinweg per Voreinstellung, die Prüfung über die Sperrdatei OASIS bei Anmeldung und Login, ein Konto je Anbieter mit vollständiger Verifizierung. Diese Gleichheit ist der eigentliche Befund des Vergleichs: Bei den Erlaubten unterscheidet sich das Angebot, nicht die Schutzmechanik. Wer nach dem sichersten Anbieter sucht, sucht in dieser Liste an der falschen Stelle — sicher sind alle zehn, unterschiedlich sind sie im Programm, in der Tiefe der deutschen Ligen und in dem, was sie an Live-Märkten zeigen dürfen.
Grundlagen: Was in der vierten Liga passiert und was das für Wetten bedeutet
Die erste Saison der Fußball-Regionalliga war 1963. Ihre heutige Form als vierthöchste Spielklasse besteht seit der Saison 2008/09. Dazwischen liegt eine Geschichte aus mehreren Umbauten, und der jüngste ist der wichtigste für dieses Thema: Zur Saison 2012/13 wechselte die Hauptverantwortlichkeit vom DFB zu fünf Ligaverbänden. Seitdem ist die Klasse nicht mehr ein zentraler Wettbewerb mit einer Zentrale, sondern fünf regionale Veranstaltungen unter fünf Veranstaltern.

Das hat eine Folge, die man kennen muss, wenn man verstehen will, warum es dort so gut wie keine Wettinfrastruktur gibt. Ein Anbieter, der Quoten für eine Regionalligapartie stellen will, braucht Datenzugang, Marktverantwortliche mit regionalem Wissen und belastbare Integritätsinformationen. Für die Bundesliga existiert dieser Apparat. Für fünf Amateurstaffeln mit je 18 bis 20 Mannschaften existiert er nicht — und der Erlaubnisrahmen verbietet es ohnehin.
Regionale Staffeln, regionale Nachfrage
Die Nachfrage nach Wetten auf die Regionalliga ist lokal. Wer ein West-Staffelspiel sucht, sucht meist sein eigenes Stadion. Genau diese lokale Nachfrage ist der Grund, warum Angebote außerhalb der deutschen Erlaubnis dort trotzdem ein Publikum finden: Sie bedienen eine Nachfrage, die im Erlaubnisrahmen niemand bedienen darf. Das macht sie nicht legal, aber es erklärt, warum sie existieren und warum das Angebot nicht einfach verschwindet, wenn man es verbietet.
Warum Quoten dort mit Vorsicht zu lesen sind
Auf einem Markt ohne regulatorische Aufsicht bildet sich der Preis anders. Bei erlaubten Anbietern wird das Wettprogramm von der GGL zugelassen, und die Quote eines erlaubten Anbieters steht in einem Vergleichsfeld mit neun weiteren. Ohne diese Struktur gibt es keinen Wettbewerbsdruck auf die Marge. Eine Quote für ein Regionalligaspiel kann also großzügig aussehen und trotzdem teurer sein als jede Bundesligaquote — weil niemand sie gegen etwas stellen kann. Genau das ist der teure Teil.
Die dritte Liga als nächste Stufe
Wem es um die vierthöchste Klasse geht, für den ist die 3. Liga die relevante Grenze. Sie ist erlaubter Sport, sie ist national, und alle zehn Anbieter dürfen sie anbieten. Ob und wie tief ein einzelner Anbieter sie tatsächlich führt, steht in dessen eigenem Wettprogramm — dort und nicht in einer Übersicht. Wer mit dem Gedanken spielt, sich für Drittligafußball anzumelden, prüft das Programm vor der Registrierung, nicht danach.
Erlaubt oder nicht: woran man es erkennt
Die Rechtslage schließt Wetten auf Veranstaltungen überwiegend von Amateuren aus, und Fußball unterhalb der dritten Spielklasse zählt dazu. Angebote für solche Partien liegen damit außerhalb der deutschen Erlaubnis. Das führt bei vielen zu der Frage, wie man einem Anbieter ansieht, ob er es darf. Die Antwort ist einfacher, als das Marketing sie macht.
Die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder führt eine Whitelist nach § 9 Abs. 8 GlüStV, und diese Liste ist der einzige Prüfstein. In der Fassung vom 2. Oktober 2026 enthält sie 30 Einträge: 27 Inhaber mit Sportwetten-Erlaubnis, davon zwei auch mit Pferdewetten, und drei Inhaber, die nur Pferdewetten anbieten dürfen. Jede dort gelistete Domain ist eine .de-Domain — aber eine .de-Domain allein beweist nichts. Eine Domain kann so aussehen, wie es passt.
Erlaubt ist nur die Domain, die unter der Sportwetten-Erlaubnis eingetragen ist. Ein Inhaber kann zusätzlich Erlaubnisse für virtuelle Automatenspiele, Poker oder Casino halten; das sind eigene Genehmigungen mit eigenen Regeln und sagen nichts über sein Sportwettenangebot aus. Wer also die Whitelist liest, liest eine Spalte, nicht eine Zeile.
Wo der Whitelist-Blick genau bin muss
Der Punkt, an dem sich die Aufmerksamkeit verdoppeln sollte: nicht der Markenname, sondern die Kombination aus Marke und Domain. Die Whitelist führt für jede gelistete Domain auch den Inhaber der Erlaubnis. Bei bet365 führt sie für die Domain die Hillside (Europe) ENC mit Sitz in Ta’Xbiex, Malta. Beim Anbieter Sportwetten.de ist die NetX Betting Limited mit Sitz in Birkirkara, Malta, eingetragen. Für VBet ist die SCGO Limited mit Sitz in St. Julian’s, Malta, verzeichnet, mit einer Sportwetten-Erlaubnis seit dem 5. Dezember 2023. Die Merkur Bets Malta Limited, Betreiberin der Domain MERKUR BETS, hat ihren Sitz im St Julians Business Centre in Malta, die Erlaubnis läuft dort seit dem 6. November 2023. Für AdmiralBet ist die Greentube Betting Malta Limited mit Erlaubnis seit dem 9. Oktober 2020 geführt, mit Folgeerlaubnissen vom 13. Dezember 2022 und 29. Juli 2024. Bei bpremium steht die Ladbrokes (Deutschland) Limited mit Sitz in Gzira, Malta.
Warum die Whitelist keine Laufzeit nennt
Die Whitelist zeigt Ausstellungsdaten, keine Enddaten. Eine erste Sportwetten-Erlaubnis läuft fünf Jahre. Wer im Quelltext einer Anbieterseite ein Datum sucht und nur gespannt darauf ist, wann etwas abläuft, wird auf der Whitelist nicht fündig — und das ist kein Mangel, sondern Absicht: Die Liste wird fortgeschrieben, ein Eintrag steht für einen gültigen Zustand. Für den Leser heißt das, dass ein einmal gefundener Eintrag nur so lange etwas wert ist, wie er aktuell ist. Er ist eine Momentaufnahme, die man selbst nachschlagen muss.
Prüfungsreihenfolge für den Leser
Wer wissen will, ob ein Anbieter Regionalliga-Wetten anbieten darf, geht zwei Schritte. Erster Schritt: Steht die Marke mit der Domain auf der Whitelist, und welcher Inhaber ist dort genannt? Zweiter Schritt: Was steht im Wettprogramm des Anbieters — finden sich dort Spiele der Regionalliga? Ergibt der zweite Schritt ein Ja, ist die Antwort auf die ganze Frage bereits im ersten Schritt enthalten. Dieser Weg dauert drei Minuten und ersetzt jeden Vergleichsartikel.
Was hinter dem Zaun fehlt: Einzahlungslimit, Sperrdatei, Rechtsweg
Spielerschutz ist der Teil, über den Anbieterseiten am wenigsten schreiben, weil er ihre eigene Werbung konterkariert. Die Mechanismen sind konkret, und sie gelten nur bei Anbietern mit deutscher Erlaubnis. Wer auf einer Offshore-Plattform spielt, hat sie nicht.
Die Teilnahme ist ab 18 Jahren erlaubt. Für jeden Anbieter ist ein Konto vorgesehen, mit vollständiger Verifizierung. Vor der Verifizierung darf ein Anbieter höchstens 72 Stunden lang Spiel zulassen, mit einem Einzahlungslimit von 100 € und ohne Auszahlungen. Das ist keine Empfehlung, sondern eine Obergrenze der Aufsicht.
Das Einzahlungslimit — die Zahl, die den Rahmen setzt
Das Einzahlungslimit liegt per Voreinstellung bei 1.000 € pro Kalendermonat über alle Anbieter hinweg. Durchgesetzt wird das über die Limitdatei LUGAS. Ein Anbieter, dessen Erlaubnis es zulässt, kann für eine einzelne Person ein höheres Limit setzen — bis zu 10.000 €, in einem besonders engen Kreis zwischen 10.000 € und 30.000 € — aber nur gegen nachweisbare wirtschaftliche Leistungsfähigkeit. Eine Selbstauskunft genügt dafür nicht. Eine Absenkung wirkt sofort, eine Erhöhung erst nach sieben Tagen. Paralleles Spielen mehrerer Konten ist untersagt; die Aktivitätsdatei ist das Werkzeug dafür.
Was das für einen Leser bedeutet, der nach ein paar Spielen im Monat 30 € setzt: Es ändert für ihn praktisch nichts. Was es für jemanden bedeutet, der ein Regionalliga-Angebot mit hohen Einsätzen sucht: Er landet zwangsläufig bei einem Anbieter ohne diese Grenze — und ohne alles andere.
OASIS, Spielersperre und der Panikbutton
OASIS ist das bundesweite Sperrsystem, das bei Registrierung und Login abgeglichen wird. Wer sich selbst sperrt und dabei einen Zeitraum nennt, ist mindestens drei Monate gesperrt; wer keinen nennt, mindestens ein Jahr. Der Panikbutton nach § 6i Abs. 3 GlüStV löst sofort eine 24-stündige Sperre aus. Diese Werkzeuge sind der eigentliche Wert einer Erlaubnis: Sie funktionieren über alle Anbieter hinweg, nicht nur bei dem, bei dem man gerade ist.
Genau darin liegt der Kostenpunkt dieses Themas. Wer Regionalliga-Wetten bei einer Plattform ohne Erlaubnis spielt, ist dort weder im Sperrsystem noch in der Limitdatei. Ein Einzahlungslimit, das auf einem erlaubten Anbieter greift, greift dort nicht. Die Selbstsperre, die auf allen erlaubten Plattformen gilt, gilt dort nicht — und wenn jemand in einer schwierigen Phase aufhören will, hat er keinen Schalter, den er umlegen kann. Das ist der Preis, und kein Bonus gleicht ihn aus.
Spieler-Guthaben und Insolvenzschutz
Bei erlaubten Anbietern liegen Spieler-Gelder auf einem treuhänderisch gebundenen, insolvenzgeschützten Konto. Wird ein Konto geschlossen, wird das Guthaben innerhalb von fünf Werktagen ohne Gebühren ausgezahlt. Wer sein Guthaben bei einem Anbieter ohne Erlaubnis liegen lässt, hat diesen Schutz nicht — er hat nur ein Versprechen.
Zahlungen nur im eigenen Namen
Zahlungen sind nur von einem Zahlungskonto zulässig, das auf den Namen der spielenden Person lautet, bei einem nach dem Geldwäschegesetz verpflichteten Institut. Anonyme Zahlungsmittel sind nicht erlaubt. Das ist der Mechanismus, der Krypto und anonyme Prepaid-Karten aus dem erlaubten deutschen Sportwettenmarkt heraushält. Welche Zahlungsmarken ein Anbieter akzeptiert, ist dessen eigene Angelegenheit und steht in seinen Bedingungen.
Der Rechtsweg und das, was Gerichte derzeit bewegt
Angebote ohne deutsche Erlaubnis sind nach § 4 Abs. 1 GlüStV unerlaubtes Glücksspiel. Eine Lizenz aus Curaçao, Anjouan oder Malta hat in Deutschland keine Bedeutung. Die GGL warnt Verbraucherinnen und Verbraucher ausdrücklich vor der Teilnahme an illegalen Angeboten; am 17. September 2026 tat sie das in einer Mitteilung mit Bezug auf ein namentlich genanntes Angebot.
Gleichzeitig bewegt sich etwas im Zivilrecht, und die Richtung ist für Anbieter ohne Erlaubnis unbequem. Der Bundesgerichtshof legte dem Europäischen Gerichtshof am 25. Juli 2024 unter dem Aktenzeichen I ZR 90/23 die Frage vor, ob die Dienstleistungsfreiheit der Nichtigkeit von Sportwettenverträgen entgegensteht; der Kläger fordert von Tipico mehr als 3.700 € Verluste aus Sportwetten der Jahre 2013 bis 2018 zurück. Am 19. März 2026 vertrat Generalanwalt Nicholas Emiliou in der Rechtssache C-530/24 die Auffassung, dass es grundsätzlich möglich sei, unlizenzierte Sportwettenanbieter zur Rückzahlung verlorener Einsätze zu verpflichten — mit der Ausnahme, dass Behörden zugesichert haben, die Lizenzpflicht vorerst nicht durchzusetzen. Eine Rückzahlung ist damit niemandem versprochen. Wer auf ein Urteil spekuliert, spekuliert.
Die Kostenrechnung, die man selbst aufstellen kann
Wenn ein Angebot ohne Erlaubnis mit einer besseren Quote lockt, lässt sich der Preis überschlagen — nicht exakt, aber in der Größenordnung. Angenommen, ein Markt liegt auf einem erlaubten Anbieter bei Quoten von 2,10, 3,40 und 3,60, und ein Leser bekommt die Quote auf den Favoriten woanders um zwei Zehntel höher. Was zurückkommt, lässt sich für beide Preise ausrechnen: Bei 100 € Einsatz zahlt eine Quote von 2,10 genau 210 € aus, bei 2,30 sind es 230 €. Der Unterschied von 20 € ist die sichtbare Belohnung.
Was auf der anderen Seite steht, hat keinen Preis auf dem Wettschein: der Verzicht auf die Sperrdatei, auf das Einzahlungslimit, auf den Insolvenzschutz und auf den deutschen Rechtsweg. Ein Leser, der diese Liste liest und trotzdem tauscht, tauscht bewusst. Ein Leser, der nur das eine sieht, tauscht unbewusst — und das ist der Unterschied, den dieser Text herstellen will.
Jugendschutz und Grenzen: was erlaubte Anbieter einschränken
Die Schutzmechanik ist bei allen Erlaubten dieselbe, weil sie aus dem Erlaubnisrahmen kommt und nicht aus der Unternehmensphilosophie. Genau deshalb ist sie an dieser Stelle so wichtig: Ein Vergleich, der zehn Marken gegeneinander stellt, kann bei den Schutzfragen gar keine Unterschiede finden. Er findet sie nur im Wettprogramm.
Die Altersgrenze von 18 Jahren, die Pflicht zu einem Konto pro Anbieter, die vollständige Verifizierung, das Einzahlungslimit über die Limitdatei, die Sperrung über OASIS, der Panikbutton — das sind die wiederkehrenden Elemente. Wer sie sucht, findet sie bei jedem der Zehn. Wer wissen will, wo die Grenzen liegen, findet sie dort nicht.
Wo ein Bonus auf Grenzen trifft
Der GlüStV setzt Sportwettenboni nicht fest und deckelt sie auch nicht. Höhe, Umsatzbedingungen und Mindestquoten kommen ausschließlich aus den Bedingungen des jeweiligen Anbieters. Ein Bonus kann also groß aussehen und eine Bedingung tragen, die ihn aushöhlt: ein Mindestumsatz, der ein Vielfaches des Bonus beträgt, eine Mindestquote, unter der kein Einsatz zählt, eine Frist, in der der Umsatz erledigt sein muss.
Wer einen Bonus vergleicht, vergleicht deshalb nicht die Zahl in der Überschrift, sondern die Bedingung im Kleingedruckten. Und seit die Geldwäscheanforderungen verlangen, dass Zahlungen nur vom eigenen Konto kommen, ist Bonus-Shopping über mehrere Anbieter praktisch ohnehin schwieriger geworden — es setzt voraus, dass jede Einzahlung durch ein verifiziertes Konto im eigenen Namen läuft.
Werbung, die auf diese Zielgruppe zielt
Nur Inhaber einer Erlaubnis dürfen für Sportwetten werben. Das 06:00-21:00-Uhr-Verbot des § 5 Abs. 3 Satz 1 GlüStV gilt für virtuelle Automatenspiele und Online-Poker, nicht für Sportwetten. Für Sportwetten gilt anderes: keine Werbung für Wetten auf ein Ereignis unmittelbar vor oder während seiner Live-Übertragung im selben Kanal, keine Werbung mit aktiven Sportlern oder Funktionären, keine Affiliate-Vergütung nach Umsatz, Einzahlung oder Einsatz.
Für den Leser heißt das: Das Angebot, das mit einem aktiven Bundesligaprofi für eine Wette auf ein Spiel wirbt, hat bereits ein Problem mit dem Rahmen, in dem es sich befindet. Das ist ein nützlicher Filter, und er ist einfacher zu sehen als eine Whitelist.
Die Steuer und die Frage, wer sie trägt
Die Sportwettensteuer steht in den §§ 16-25 RennwLottG. Sie beträgt 5,3 % der Bemessungsgrundlage „Einsatz, den der Spieler zahlt, abzüglich der Steuer selbst“ — das entspricht rund 5,03 % des eingezahlten Betrags. Geschuldet wird sie vom Veranstalter der Wette, nicht von der spielenden Person. Ob und wie ein Anbieter sie an die Wettenden weitergibt, ist dessen Entscheidung und nur aus dessen eigenen Bedingungen zu lesen.
Das ist einer der Punkte, an denen Anbieterseiten gern mit „0 % Wettsteuer“ werben. Wer das liest, sollte eine Frage stellen: Wer trägt sie dann? Die Steuer entsteht, sobald eine Wette angenommen wird. Ein Anbieter, der sie ausweist und ein anderer, der sie in die Quote rechnet, führen für den Wettenden zum selben Ergebnis — nur an einer anderen Stelle sichtbar. Die Steuer ist übrigens kein Nachweis einer Erlaubnis: Sie fällt auch bei unerlaubten Anbietern an.
Was ein Bonus hoch $ / Umsatzrechnung kostet
Weil die hier geprüfte Rechnung die Marge eines Marktes betrifft, gehört sie in diesen Abschnitt: Wer einen Bonus freispielen muss, zahlt ihn mit Wetten auf einen Markt, und jeder Markt trägt eine Marge. Bei einem Beispielmarkt mit Quoten von 2,10, 3,40 und 3,60 liegt die Auszahlungsquote bei etwa 94 %, die Marge also bei etwa 6 % — ein Wert, der für ein 1X2-Feld dieser Art typisch ist. Nimmt man einen Umsatz von 1.000 € aus Anfängersicht, kostet das bei dieser Marge im statistischen Mittel etwa 60 €, die in den Markt fließen.
Wer auf eine reine Favoritenwette setzt, kommt je nach Quotensetzung des Buchmachers auf eine niedrigere Marge — bei einem stark favorisierten Team sinkt die Auszahlungsquote des Feldes weiter, bei einem ausgeglichenen Feld steigt sie. Die Marge dieses Beispielmarktes ist also kein fester Wert, sondern eine Größenordnung. Sie fällt je Markt, je Sportart und je Anbieter unterschiedlich aus, und der entscheidende Punkt bleibt: Auch ein Bonus, der gut aussieht, wird auf einem Markt freigespielt, der etwas einbehält. Der Wert eines Bonus bemisst sich deshalb nicht an seiner Höhe, sondern daran, wie viel Umsatz bei welcher Marge dazu gehört.
Wettarten und Quoten: was vor dem Verbot üblich war
Die Wettarten, die man aus der Bundesliga kennt, sind auch die, die man sich für die Regionalliga vorstellt: Siegerwette, Handicap, Tore, Kombinationen. Für die vierte Liga sind sie bei erlaubten Anbietern nicht vorgesehen. Das ist die einfache Wahrheit, und sie erspart den Versuch, eine Regionalliga-Quotenübersicht zu finden. Es gibt sie nicht.
Was erlaubt ist, ist eng definiert: feste Quoten auf den Ausgang eines Ereignisses oder eines Abschnitts davon und auf Ereignisse darin, als Einzel- oder Kombinationswette — und nur mit Wettarten, die die GGL zugelassen hat. Das Sportwettprogramm ist das Verzeichnis dieser zugelassenen Arten. Ein Anbieter kann sich also nicht aussuchen, was er anbietet; er wählt aus einem Katalog.
Live-Wetten: die Regel, die kaum jemand kennt
Live-Wetten sind nach § 21 Abs. 4 GlüStV erlaubt, aber eingeschränkt: während eines laufenden Ereignisses nur auf das Endergebnis oder auf das nächste Tor, den nächsten Satz oder eine ähnliche Komponente in Sportarten, in denen solche Ereignisse selten sind. Das nächste Tor im Fußball ist möglich, das nächste Ass im Tennis ebenfalls. Der nächste Punkt im Tennis ist nicht möglich, der nächste Korb im Basketball auch nicht. Diese Regel erklärt, warum Live-Bereiche bei erlaubten Anbietern übersichtlicher aussehen, als man es von ausländischen Plattformen kennt.
Kombinationen und Systeme
Kombinationswetten — im Sprachgebrauch Kombiwetten — und Systemwetten setzen mehrere Einzelwetten zueinander in Beziehung und erzeugen daraus ein Gesamtergebnis. Wie sich das auf den Ertrag auswirkt, folgt einer schlichten Multiplikation: Bei einer Kombination multiplizieren sich die Quoten der einzelnen Beine zu einem Preis. Eine Fünferkombination aus fünf Beinen mit je Quote 2,00 ergibt einen Gesamtpreis von 32,00. Bei 10 € Einsatz zahlt sie 320 € zurück, der Nettoertrag beträgt 100 € × … pardon, 10 € mal 31 — also 310 €. Die Zahl zeigt, warum Kombinationen verlockend sind und die Marge gleich mit: Je mehr Beine, desto größer der Marktvorteil, der in den Preis eingerechnet ist.
Was der Wettschein an dieser Stelle nicht zeigt: dass dieselbe Marge in jedem Bein steckt und sich mit jedem Bein kumuliert. Eine Zehnerkombination ist kein besserer Weg, die Marge zu umgehen, sondern ein schlechterer.
Cash out: eine Funktion des Anbieters, keine Rechtsfigur
Cash out erlaubt es, eine laufende Wette vor dem Ende des Ereignisses zu schließen und einen Teil des Werts auszahlen zu lassen. Für diese Funktion gibt es keine gesetzliche oder behördliche Regel, die sie vorschreibt oder gestaltet. Sie ist eine Funktion des jeweiligen Anbieters, und was sie in einem konkreten Fall wert ist, steht im Angebot selbst.
Bei Betway erscheint das grüne Symbol unter „Meine Wetten“; der Wert der Wette wird angezeigt, und der gesamte Betrag oder ein Teil davon kann ausgezahlt werden. Der Anbieter stellt zudem einen Wettkonfigurator für Fußballspiele, und der Konfigurator+ kombiniert Auswahlen aus verschiedenen Partien. Die Tipico Sportwetten App nennt in ihrer Entwicklerbeschreibung „Tipico Cashout“ als Kontrolle über den Wettschein sowie Live-Wetten auch während des Fußballspiels.
Auszahlung nach dem offiziellen Ende
Gewinne werden erst nach dem offiziellen Ende des Ereignisses ausgezahlt. Das klingt selbstverständlich, hat aber eine praktische Konsequenz für alle, die kurz vor dem Ende noch umdisponieren wollen: Der Zwischenstand ist keine Auszahlungsgrundlage. Ein Spiel, das nach 88 Minuten 2:0 steht, ist nicht entschieden, und der Wettschein gilt bis zum Schlusspfiff.
Die zehn erlaubten Anbieter im Detail
Alle zehn tragen eine Sportwetten-Erlaubnis für ihre jeweilige .de-Domain, alle stehen auf der Whitelist, und keiner von ihnen führt Regionalliga-Fußball im Programm. Was sie unterscheidet, sind Profil, Sportpalette und die Werkzeuge, die sie ihren Kundinnen und Kunden mitgeben.
Betano: der jüngste Fünfjahreszyklus mit internationalem Profil
Betano wird auf der Whitelist mit der Betkick Sportsbetting Limited als Inhaber geführt, mit einer ersten Erlaubnis vom 19. Februar 2021 und einer Folgeerlaubnis vom 16. Dezember 2022. Die App „Betano Sportwetten und Slots“ wird im Apple App Store von der KAIZEN GAMING INTERNATIONAL LIMITED angeboten, und ihre Entwicklerbeschreibung nennt Bet Builder, also das Kombinieren mehrerer Märkte eines Spiels, Cash Out und Live-Streaming unter anderem von LaLiga, FA Cup, Tennis-Grand-Slams, NBA, EuroLeague und NFL.
Das ist ein Paket, das auf internationales Publikum zielt, und es passt nicht zu einer Liga mit fünf Staffeln. Wer genau den Kreisliga-Samstag sucht, wird hier nicht fündig — wer aber die Bundesliga mit Live-Streaming und Kombinationsbau verbinden will, findet hier eines der reichhaltigeren Programme der Liste. Der Konflikt zwischen diesem Angebot und dem Thema Regionalliga ist nicht auflösbar, und er liegt auch nicht an Betano: Er liegt daran, dass die vierte Liga für keinen Erlaubten existiert. Bemerkenswert ist, was Betano aus dem erlaubten Katalog herausgeholt hat — drei Funktionen, die zusammen mehr zeigen als die reine Ligentiefe.
Sportwetten.de: der deutsche Name mit dem nüchternen Profil
Hinter der Domain Sportwetten.de steht laut Whitelist die NetX Betting Limited mit Sitz in Birkirkara, Malta; die erste Erlaubnis datiert vom 19. November 2020, eine Folgeerlaubnis vom 16. Dezember 2022. Der Markenname ist deutscher als der jedes anderen Anbieters der Runde, und er weckt Erwartungen an ein Programm, das sich um deutsche Ligen dreht.
Wer die Marke danach beurteilt, sollte die Erwartung etwas herunterdrehen: Ein deutscher Name ist noch kein deutsches Programm. Unter den Erlaubten ist das ein solider, unauffälliger Kandidat, der in dieser Runde weder das tiefste noch das schmalste Sportangebot hat. Wer vor allem einen klaren, deutschsprachigen Zugang ohne Umwege will, kommt hier ohne Überraschungen durch — und Überraschungen sind bei einem Wettkonto selten das, was man sucht.
Sportingbet: die breiteste Sportpalette abseits des Fußballs
Für Sportingbet ist die Sportingbet (Deutschland) Limited als Erlaubnisinhaberin geführt, erste Erlaubnis vom 9. Oktober 2020, Folgeerlaubnis vom 21. Dezember 2022. Der Anbieter betreibt im Wettangebot einen „Konfigurator+“ und Live-Wetten; zu den Sportarten zählen unter anderem Fußball, Tennis, Basketball, Eishockey, Handball, Darts und Snooker.
Wer sein Regionalinteresse nicht ausschließlich über Fußball definiert, findet hier die breiteste Palette der Runde. Handball und Darts sind Sportarten mit dichten deutschen Ligen — für Leser, die aus einer Region kommen, in der mehr als Fußball gespielt wird, ist das der relevante Unterschied. Fußball bleibt der Kern, aber das Umfeld ist dichter besetzt als bei einem reinen Fußballanbieter.
Betway: der Fußballanbieter mit Konfigurator
Betway wird auf der Whitelist mit der Betway Limited geführt, erste Erlaubnis vom 9. März 2021, Folgeerlaubnis vom 23. Dezember 2022. Das Produkt ist erkennbar fußballzentriert: Der Cash-Out erscheint mit grünem Symbol unter „Meine Wetten“, zeigt den Wert der Wette und erlaubt die Auszahlung des gesamten oder eines Teilbetrags. Dazu kommt ein Wettkonfigurator für Fußballspiele, dessen Konfigurator+ Auswahlen aus verschiedenen Partien kombiniert.
Der Konfigurator ist die interessanteste Funktion dieser Runde, und er hat einen Haken, den man nennen muss: Er lädt dazu ein, Kombinationen zu bauen, und jede Kombination trägt die kumulierte Marge. Ein Werkzeug, das das Bauen erleichtert, erleichtert damit auch das Bezahlen des eingebauten Vorteils. Wer es nutzt, sollte es selten und überlegt tun. Für Fußballfans, die gern mehrere Beine selbst zusammenstellen, ist es trotzdem das komfortabelste Angebot der Liste.
888sport: international aufgestellt seit zwei Jahrzehnten
Für 888sport ist die 888 Germany Limited als Erlaubnisinhaberin eingetragen, erste Erlaubnis vom 30. Juni 2021, Folgeerlaubnis vom 15. Dezember 2022. Die 888 Holdings PLC mit Sitz in Gibraltar ist die Holdinggesellschaft der 888-Gruppe, zu der 888sport gehört; die Aktie ist seit September 2005 an der London Stock Exchange notiert.
Eine börsennotierte Mutter ist im Vergleich der Erlaubten ein Sonderfall, und sie hat eine praktische Bedeutung: Eine Gesellschaft mit Publizitätspflicht wirtschaftet unter anderen Zwängen als ein privater Betreiber. Für den deutschen Markt ist 888sport einer der später gestarteten der erfahrenen Fünfergruppe. Das Profil liegt international, was für dieses Thema bedeutet: Die vierte Liga ist hier so weit weg wie überall sonst in der Liste — nur mit einer längeren Unternehmensgeschichte dahinter.
VBet: die jüngste Erlaubnis, der unbeschriebene Kandidat
Für Vbet.de führt die Whitelist die SCGO Limited mit Sitz im Luxe Pavilion, Portomaso, St. Julian’s, Malta; die Sportwetten-Erlaubnis ist seit dem 5. Dezember 2023 verzeichnet. Damit hat VBet die jüngste Erlaubnis der ganzen Runde.
Eine junge Erlaubnis heißt nicht ein schlechtes Angebot. Sie heißt, dass der Anbieter in Deutschland noch keine lange Folgeerlaubnis-Historie hat — bei den Etablierten der Liste ist das anders. Wer in dieser Runde einen Anbieter sucht, der sich am deutschen Markt noch beweisen muss, und wer dabei bereit ist, dessen aktuelles Wettprogramm selbst zu prüfen, hat hier den Kandidaten mit der größten Entwicklungsfläche.
MERKUR BETS: Sport und Slots in einer App
Die Merkur Bets Malta Limited, Betreiberin von MERKUR BETS, sitzt im St Julians Business Centre in St. Julian’s, Malta; die GGL führt die Domain mit Sportwetten-Erlaubnis seit dem 6. November 2023. Die MERKUR-BETS-App für Android und iOS ist kostenlos und nennt „über 70 Sportarten und mehr als 250.000 Vorab- und Live-Wettmöglichkeiten“; in derselben App sind auch MERKUR SLOTS enthalten.
Die Zahl der Sportarten ist die höchste der Runde, und sie sagt etwas über die Strategie: Breite als Ersatz für Tiefe. Die Kombination mit Slots in einer App ist der eigentliche Punkt, und er ist für dieses Thema kein Vorteil. Ein Sportwetten-Publikum, das wegen der Regionalliga kommt, sucht keine Automatenspiele im gleichen Menü — und wer beides in einer Anwendung hat, hat auch beides auf dem Bildschirm, wenn er es nicht will. Die Sportwetten-Erlaubnis deckt die Sportwetten ab, die Slot-Erlaubnis ist eine eigene Genehmigung mit eigenen Regeln.
AdmiralBet: eine der ältesten Erlaubnisse, mehrfach verlängert
Auf der Whitelist ist für Admiralbet.de die Greentube Betting Malta Limited geführt, mit einer Sportwetten-Erlaubnis seit dem 9. Oktober 2020 und Folgeerlaubnissen vom 13. Dezember 2022 und 29. Juli 2024. Für virtuelle Automatenspiele besteht eine separate Erlaubnis seit dem 28. September 2022.
Zwei Folgeerlaubnisse statt einer sind in dieser Liste die Ausnahme, und sie sind ein Hinweis auf Routine: Der Anbieter hat den Verlängerungszyklus mehrfach hinter sich. Wer Wert auf ein Angebot legt, das über Jahre ohne Unterbrechung im erlaubten Rahmen betrieben wurde, findet hier das belastbarste Signal der Runde. Dass zusätzlich eine Erlaubnis für virtuelle Automatenspiele besteht, ist ein eigener Geschäftsbereich mit eigenen Regeln — es gehört nicht zum Sportwettenurteil dazu.
bet365: die tiefste internationale Aufstellung
Für bet365 führt die Whitelist die Hillside (Europe) ENC mit Sitz in Ta’Xbiex, Malta, mit einer ersten Erlaubnis vom 9. Oktober 2020 und einer Folgeerlaubnis vom 27. Dezember 2022. Bet365 ist in dieser Runde der Anbieter, dessen Name für internationale Markttiefe steht.
Diese Tiefe ist für den deutschen Markt eine gemischte Sache. Große internationale Tiefe zeigt sich dort, wo Märkte existieren — und die Regionalliga existiert für keinen Erlaubten, gleichgültig wie groß das Haus ist. Wer Bundesliga, Premier League und Champions League mit vielen Nebenmärkten will, kommt hier auf seine Kosten. Wer die vierthöchste deutsche Spielklasse will, kommt hier genauso wenig auf seine Kosten wie überall sonst.
bpremium: das klassische Angebot mit langer Historie
Die Ladbrokes (Deutschland) Limited, Betreiberin von Bpremium.de, hat ihren Sitz in Gzira, Malta, und ist unter der Registernummer C92799 geführt; die Nutzungsbedingungen tragen die Fassung vom 3. April 2023. Die Whitelist führt die Domain mit einer ersten Erlaubnis vom 9. Oktober 2020 und einer Folgeerlaubnis vom 21. Dezember 2022.
Der Markenname aus dem Wettgeschäft ist älter als seine deutsche Domain, und das erklärt das Profil: solide, breit, ohne ein herausstechendes Einzelmerkmal. Für den Vergleich der Zehn ist bpremium damit die Referenzgröße — der Anbieter, an dem man die anderen misst, statt der, an dem man aufhört zu suchen. Wer ein etabliertes Programm ohne Besonderheiten sucht, ist hier richtig. Wer eine bestimmte Funktion sucht, findet sie bei anderen ausführlicher.
Was ein Leser vor der Anmeldung klären sollte
Der Weg zu einem erlaubten Wettkonto ist kurz, aber er hat drei Stationen, und an jeder kann man feststellen, dass man sich in die falsche Richtung bewegt.
Wer sein Konto eröffnet, muss vollständig verifiziert sein, bevor Auszahlungen möglich sind. Bis dahin darf ein Anbieter höchstens 72 Stunden Spielbetrieb mit 100 € Einzahlungslimit und ohne Auszahlungen zulassen. Eine erste Einzahlung sollte daher erst nach der Verifizierung erfolgen — nicht, weil die Erlaubten es erzwingen, sondern weil man sonst Geld in einem Zustand parkt, aus dem man es nicht herausbekommt.
Zweitens: Die Einzahlung muss von einem Konto im eigenen Namen kommen, bei einem nach dem Geldwäschegesetz verpflichteten Institut. Anonyme Zahlungsmittel sind ausgeschlossen. Wer mit einer Prepaid-Karte ohne Namensbezug anreist, kommt an dieser Stelle nicht weiter.
Drittens: Wer sein Einzahlungslimit erhöhen will, braucht nachweisbare wirtschaftliche Leistungsfähigkeit. Eine Selbstauskunft reicht nicht aus, und eine Erhöhung greift erst nach sieben Tagen. Wer einen größeren Monatsrahmen plant, plant ihn also nicht am Spielabend.
Wo der Leser selbst nachsehen muss
Drei Dinge lassen sich nicht aus einem Vergleich ableiten, weil sie sich zu schnell ändern: die tatsächlich angebotenen Ligen und Märkte im Wettprogramm, die konkreten Bedingungen eines Bonus und die Quoten einzelner Partien. Alle drei stehen nur beim Anbieter selbst. Der Vergleich liefert den Rahmen und die Auswahl, die Prüfung des Programms liefert die Entscheidung.
Was diese Prüfung von einer Regionalliga-Suche unterscheidet
Wer die Schritte durchgeht, wird feststellen, dass die Regionalliga darin nicht vorkommt — und das ist der Punkt. Die Suche nach Wetten auf die vierte Liga führt bei einem erlaubten Anbieter zu null Treffern, und der Weg über die Offline-Plattform endet beim Verlust der Schutzmechanik. Der nächstliegende erlaubte Ersatz ist die 3. Liga, und wer sich für regionalen Fußball interessiert, wird dort mehr finden als in jedem Angebot, das eine Staffel der vierten Liga listet.
Häufige Fragen zu Regionalliga-Wetten
Kann man in Deutschland auf die Regionalliga wetten?
Bei einem Anbieter mit deutscher Erlaubnis nicht. Der Erlaubnisrahmen schließt Wetten auf Veranstaltungen überwiegend von Amateuren aus, und Fußball unterhalb der dritten Spielklasse zählt in der Praxis der Aufsicht dazu. Wo Spiele der Regionaliga dennoch gelistet sind, stammt das Angebot von einem Anbieter ohne diese Erlaubnis.
Warum zählt Fußball unterhalb der 3. Liga als Amateurbereich, und was folgt daraus für Wetten?
Die Einstufung folgt dem Status der Beteiligten, nicht der Zuschauerzahl. Amateurspiele unterliegen nicht denselben Integritätsstandards wie Profiligaspiele, und Manipulationsrisiken sind schwerer zu kontrollieren. Daraus folgt: Solche Partien sind aus dem zugelassenen Wettprogramm heraus, ohne Ausnahme für einzelne Staffeln oder Spitzenspiele.
Was bedeutet es, wenn ein Anbieter ohne deutsche Erlaubnis Regionalliga-Spiele listet?
Es bedeutet, dass der Anbieter außerhalb des Erlaubnisrahmens arbeitet. Er ist nicht an die Limitdatei LUGAS angeschlossen, nicht an die Sperrdatei OASIS, hält Spieler-Guthaben nicht auf einem insolvenzgeschützten Treuhandkonto und unterliegt nicht der deutschen Aufsicht. Eine Lizenz aus einem anderen Land hat in Deutschland keine Bedeutung.
Woran ist erkennbar, ob ein Wettanbieter auf der GGL-Whitelist steht?
Die Whitelist der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder nach § 9 Abs. 8 GlüStV ist der einzige Prüfstein. Entscheidend ist nicht der Markenname allein, sondern die Kombination aus Marke und Domain samt dem dort genannten Inhaber der Erlaubnis. Eine .de-Domain ohne Whitelist-Eintrag beweist nichts, und ein Inhaber kann Erlaubnisse für andere Glücksspielarten halten.
Welche Folgen hat ein Angebot außerhalb von OASIS und LUGAS für Einzahlungslimit und Spielersperre?
Wer dort spielt, hat weder das Einzahlungslimit von 1.000 € pro Kalendermonat über alle Anbieter hinweg noch die bundesweite Selbstsperre, die bei Registrierung und Login abgeglichen wird. Auch der Panikbutton mit seiner sofortigen 24-Stunden-Sperre fehlt. Diese Werkzeuge wirken nur im erlaubten System.
Wie funktionieren Quoten und Auszahlung bei höheren Ligen, und welche Rolle spielt die Sportwettensteuer?
Bei festen Quoten gilt: Einsatz mal Quote ergibt den Rückzahlungsbetrag, der Nettoertrag ist Einsatz mal Quote minus eins. Die Steuer beträgt 5,3 % der Bemessungsgrundlage „Einsatz abzüglich der Steuer selbst“, rund 5,03 % des eingezahlten Betrags, und wird vom Veranstalter der Wette geschuldet, nicht von der spielenden Person.
Und was ist mit Tipwin, Winamax und Wettstar?
Diese drei stehen nicht in der Zehnergruppe, weil sie nicht die Sportwetten-Erlaubnis für ihre Domain tragen, um die es hier geht. Tipwin ist Premium Partner des Deutschen Basketball Bundes, eine Partnerschaft, die bis zum 31. Dezember 2026 verlängert wurde; Winamax bewirbt im Footer seiner Website „0 % Wettsteuer und die besten Quoten“ und beruft sich dabei auf eine Odoxa-Studie zu 2.967 Spielen aus Fußball, Tennis und Handball zwischen dem 1. April und dem 30. August 2025, nach der der Anbieter bei 45 % der untersuchten Quoten auf Platz eins lag; Wettstar zeigt Live-Streams von Pferderennen aus Deutschland und der ganzen Welt. Das sind eigenständige Profile, und wer sie vergleichen will, vergleicht sie mit ihresgleichen — nicht mit den zehn Erlaubten dieses Themas.
Fußball – Golfwetten
Inhalt erstellt vom Team «Golfwetten»
